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Anonymisierte Fallstudie · Daten

Geschäftsdaten in einer konsistenten Berichtsebene bündeln

Wie DNA Solutions Informationen aus mehreren Geschäftssystemen in einer Berichtsebene zusammengeführt hat, mit gemeinsamen Definitionen und Dashboards, die mit ihren Nutzern gestaltet wurden.

BIUnternehmensreporting

Illustrative Darstellung zum Schutz der Vertraulichkeit unserer Kunden.

01Die Ausgangslage

Die Informationen, die ein Managementteam brauchte, waren über mehrere Geschäftssysteme verteilt. Jedes System kannte einen Teil der Antwort, und das Zusammenführen kostete Zeit und Handarbeit.

Dieselbe Kennzahl konnte je nach Herkunft unterschiedlich berechnet werden. Zugleich mussten die operativen Systeme weiter den Menschen dienen, die auf sie angewiesen waren. Das Reporting durfte sie nicht behindern.

Vorher

  • Zahlen von Hand zusammengetragen
  • Definitionen von Bericht zu Bericht verschieden
  • Neue Fragen brauchen lange

Nachher

  • Daten automatisch zusammengeführt
  • Eine Definition pro Kennzahl
  • An Entscheidungen ausgerichtete Dashboards

02Was die Teams brauchten

  • Die entscheidungsrelevanten Zahlen sind an zentraler Stelle verfügbar.
  • Dieselbe Kennzahl liefert dieselbe Antwort, egal wer sie ansieht.
  • Das Reporting läuft, ohne die Arbeit in den operativen Systemen zu stören.
  • Die Zahlen sind aktuell genug für die Entscheidungen, die sie stützen.
  • Die Dashboards folgen den Fragen, die die Nutzer stellen.

03So funktioniert die Berichtsebene

Die Berichtsebene arbeitet in fünf Schritten. Die ersten drei bereiten die Daten vor. Die letzten zwei machen daraus Kennzahlen, mit denen gearbeitet wird.

  1. Änderungen erfassen

    Gelesen werden nur Datensätze, die in einem Quellsystem neu sind oder sich geändert haben, statt alles erneut zu kopieren.

  2. Aufbereiten

    Die Datensätze werden bereinigt, systemübergreifend zugeordnet und in eine gemeinsame Struktur gebracht.

  3. Gemeinsame Definitionen anwenden

    Jede Kennzahl wird an zentraler Stelle berechnet, nach einer schriftlichen, mit dem Fachbereich abgestimmten Definition.

  4. Dashboards bereitstellen

    Die Dashboards zeigen die Kennzahlen, auf die sich jede Entscheidung stützt, gestaltet mit den Menschen, die sie nutzen.

  5. Nach jeder Auslieferung
  6. Mit den Nutzern verbessern

    Rückmeldungen der Nutzer führen zu neuen Kennzahlen oder klareren Ansichten, die dieselben Definitionen durchlaufen.

04Eine Definition pro Kennzahl

Ohne gemeinsame Definitionen können zwei Berichte aus denselben Daten unterschiedliche Zahlen zeigen. Deshalb wurde jede Kennzahl schriftlich definiert, mit ihren Verantwortlichen abgestimmt und an einer Stelle berechnet. Jedes Dashboard liest dasselbe Ergebnis.

Nur was sich geändert hat

Werden nur neue und geänderte Datensätze gelesen, bleibt jede Aktualisierung klein. Die Verarbeitung bleibt kurz, und die Quellsysteme werden nur begrenzt beansprucht.

05Entwurfsentscheidungen

Definitionen vor Dashboards

Zuerst wurde geklärt, was jede Kennzahl bedeutet. Die Dashboards zeigen dann Zahlen, die verschiedene Teams bereits akzeptieren.

Inkrementelle Verarbeitung

Wird nur das Geänderte verarbeitet, bleiben Aktualisierungen kurz und planbar, und die Last auf den Quellsystemen bleibt begrenzt.

An Entscheidungen ausgerichtet

Ausgangspunkt waren die Entscheidungen, die die Nutzer treffen müssen. Kennzahlen und Layouts wurden danach ausgewählt und mit den Nutzern verfeinert.

06So entwickeln wir eine Berichtsebene mit ihren Nutzern

  1. Die Entscheidungen verstehen

    Mit den Menschen sprechen, die die Zahlen nutzen: welche Entscheidungen sie treffen, welche Fragen sie stellen, was fehlt.

    • Leitfragen
  2. Die Kennzahlen definieren

    Jede Kennzahl mit Definition, Quellen und Verantwortlichem festhalten.

    • Kennzahlendefinitionen
  3. Die Quellen anbinden

    Die Erfassung neuer und geänderter Datensätze aus jedem Geschäftssystem einrichten.

    • Inkrementelle Erfassung
  4. Die Berichtsebene aufbauen

    Die Daten aufbereiten und jede Kennzahl an einer Stelle berechnen.

    • Berichtsebene
  5. Dashboards mit den Nutzern gestalten

    Frühe Versionen mit den Nutzern durchgehen und verfeinern, bis sie die Entscheidungen stützen, für die sie gebaut wurden.

    • Dashboards

07Ergebnisse

Zahlen von Hand aus mehreren Systemen zusammengetragen

Eine Berichtsebene über alle Geschäftssysteme

Unterschiedliche Zahlen für dieselbe Frage

Eine Definition pro Kennzahl

Berichte brauchten lange

Berichte schneller verfügbar

Entscheidungen auf Basis unvollständiger Zahlen

Entscheidungen auf Basis gemeinsamer Zahlen

08Wann sich dieser Ansatz eignet

Gut geeignet, wenn

  • Die Zahlen für eine Entscheidung aus mehreren Systemen stammen.
  • Teams uneins sind, welche Zahl stimmt.
  • Das Reporting den operativen Betrieb nicht stören darf.
  • Mehrere Teams eine gemeinsame Sicht auf die Zahlen brauchen.

Eher nicht nötig, wenn

  • Alle Daten bereits in einem System liegen: Dessen eigenes Reporting kann genügen.
  • Es um eine einmalige Analyse geht: Eine eigene Untersuchung kostet weniger als eine dauerhafte Ebene.

Fragen vor einem ähnlichen Projekt

Was wir mit einem Unternehmen klären, bevor wir eine gemeinsame Berichtsebene aufbauen.

Müssen die Geschäftssysteme ersetzt werden?

Nein. Die Berichtsebene liest aus ihnen. Die Geschäftssysteme behalten ihre Rolle, und wer mit ihnen arbeitet, behält seine Werkzeuge.

Wer entscheidet, wie eine Kennzahl berechnet wird?

Der Fachbereich. Wir halten jede Definition mit den Verantwortlichen der Kennzahl fest und setzen sie an zentraler Stelle um, damit jedes Dashboard dieselbe Berechnung nutzt.

Wie aktuell sind die Zahlen?

Die Aktualität wird pro Kennzahl vereinbart, je nach der Entscheidung, die sie stützt. Da nur neue und geänderte Datensätze gelesen werden, bleibt jede Aktualisierung kurz.

Lassen sich später neue Kennzahlen ergänzen?

Ja. Eine neue Kennzahl beginnt mit einer schriftlichen Definition und nutzt die bereits erfassten und aufbereiteten Daten.

Warum ist diese Fallstudie anonymisiert?

Für Arbeiten dieser Art veröffentlichen wir weder Kundennamen noch Branchen, Systeme, Mengen oder Zeitangaben. Angaben zu den Systemen eines Unternehmens können Angreifern helfen und bleiben deshalb unveröffentlicht. Stattdessen beschreiben wir Vorgehen und Ergebnis.

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